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Ereignisse | 2018Kunstwanderung 2018

Kunstwanderung 2018

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Kunstwanderung auf der Insel Reichenau


Am 16. Juni folgten elf Personen der Einladung der Reformierten
Kirchgemeinde Tegerfelden. Wegen einer Zugentgleisung musste im
Bahnhof Winterthur auf einen Bus umgestiegen werden. So kam die
Gruppe mit einer Stunde Verspätung auf der Insel Reichenau an. Die
gebuchte Führung in der Kirche St. Georg in Oberzell war damit definitiv
verpasst. Zum Glück bestand die Möglichkeit, sich der folgenden,
ebenfalls kleinen Gruppe und deren hervorragenden Führerin
anzuschliessen, denn ohne das wäre ein Besuch der Kirche im
Sommerhalbjahr nicht möglich. Der ums Jahr 900 errichtete
spätkarolingische Bau birgt nämlich in seinem Innern einmalige
ottonische Wandmalereien, die die Wundertätigkeit Jesu darstellen, von
der Heilung des Besessenen von Gerasa bis zur Auferweckung des
Lazarus. Lateinische Titel geben Inhaltsangaben. Die Szenen werden
von reich gestalteten Mäandern und Ornamentfriesen gerahmt. Der
Zyklus ist erstaunlich gut erhalten. Mit einem Applaus bedankte sich die
Gruppe bei der sympathischen Führerin.
Nach einer kurzen Pause und einer halbstündigen Wanderung wurde
das Münster in Mittelzell inmitten von Blumenwiesen erreicht. Alle waren
beeindruckt von dieser grossartigen Kirche aus dem 8. Jahrhundert.
Auch der Blumenschmuck für die bevorstehende Hochzeit wurde
bewundert. Für die reiche Schatzkammer war es leider zu spät. Die
wohlverdiente Mittagspause am Yachthafen schätzten alle. Einigen
reichte sie sogar für einen Kaffee im Gartenrestaurant.
Nun folgte der schönere Teil der Wanderung auf dem Uferweg nach
Niederzell. Auch da erfreuten die gepflegten Blumengärten. Reichenauer
Kirschen wurden gekauft und unter die Gruppe verteilt.
Die Kirche St. Peter und Paul wurde 799 geweiht. Die wunderschöne
romanische Apsismalerei stellt Christus in der Mandorla zwischen den
Evangelistensymbolen dar. Darunter sind die Apostel und die Propheten
abgebildet. Das Hauptschiff ist im Rokokostil umgestaltet.
Nach einem Gruppenfoto folgte der längste, aber auch der schönste Teil
der Wanderung. Auf Naturwegen ging es dem See entlang zur
Schifflände, wo genug Zeit blieb, um einzukehren oder auf einer Bank
am Wasser den Badenden, Segelbooten und Enten zuzuschauen.
Die Schifffahrt nach Konstanz wurde von allen genossen, mit letztem
Blick auf die Insel im Norden, dann auf die schmucken Dörfer im Süden.
Auch auf der Heimreise musste vor Winterthur wieder auf den Bus
umgestiegen werden.
Alle bedankten sich bei Elisabeth Heuberger für die gute Organisation.
Diese entschuldigte sich für die stressigen Momente, verursacht durch
die Verspätungen, war aber sehr froh, dass am Ende alles geklappt hat.
Elisabeth Heuberger