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Ereignisse | 2019Eventtag 6./7. Klasse 23.03.2019

Eventtag 6./7. Klasse 23.03.2019

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Eventtag für eine „bessere Welt“ in Tegerfelden

Am Samstag, 23.03.2029, war es soweit: die Jugendlichen der 6. und 7. Klasse hatten zum Abschluss  einen Eventtag im Rahmen des kirchlichen Unterrichts. Pfarrerin und Religionspädagogin Monika Thut hatte alle gebeten, in eleganter Kleidung zu erscheinen, denn „die Stiftung für eine bessere Welt“ lud ein zu einer gemeinsamen Tagung. Monika Thut gab die Präsidentin der Stiftung, Pfarrer Bernhard Wintzer war der Vizepräsident. Beide hatten gemeinsam intensiv den Tag zusammen vorbereitet. Susanne Birchmeier von der Kirchenpflege und Andres van Aartsen halfen sehr engagiert mit als „Assistentin“ und als „Assistent“.  Zudem konnte mit Walter Hug ein Profikoch für das leibliche Wohl gewonnen werden. Die Jugendlichen hatten sich denn auch wirklich in Schale geworfen. Zur Begrüssung wurde ein Apéro serviert im schön dekorierten Gemeindesaal. Dabei interviewte Andres van Aartsen die Jugendlichen. Was findest Du ungerecht in der Welt? Als Antwort genannt wurden zum Beispiel: dass die Armen kein Geld haben, es in einigen Ländern kaum Frauenrechte gibt, sowie Rassismus und Mobbing.  Auf die zweite Frage von Andres: „Was würdest Du gerne ändern in der Welt?“ wurden genannt: Aggressivität auf kleine Kinder, der Unterschied von Arm und Reich, Kriege, zu viel Abgase in der Umwelt und die Armut.

„Für was würdest Du Dich als Politiker einsetzen?“ lautete die dritte und letzte Frage. Hier wurde etwa einsetzen für Gerechtigkeit betont. Anschliessend begann der Tageswettbewerb für die Nomination „zum freundlichsten Weltbürger.“ Die circa 25 Jugendlichen wurden in kleine Gruppen aufgeteilt. Es galt, draussen rund um das Gemeindehaus und um die reformierte Kirche anhand von Bildern Menschen zu identifizieren, die sich über ihren christlichen Glauben für Gerechtigkeit in der Welt eingesetzt haben, zum Beispiel Mutter Theresa oder Martin Luther King.  Insgesamt waren zwanzig Personen zu erraten. Dabei konnten erste Punkte für die Nomination gesammelt werden.

Anschliessend gingen die Mädchen mit Monika Thut in den Kirchgemeindesaal. Sie beschäftigten sich mit der biblischen Figur der Esther, die ihr Volk aus einer lebensbedrohlichen Situation rettete. Inspiriert von Esther gestalten die Jugendlichen dann eigene Weltbilder zu heutigen Fragen (siehe 1. Foto). Danach ging es mit der ganzen Gruppe zum kleinen Wasserfall an der Surb, bei der Fischtreppe. Die Weltbilder wurden den Jungen gezeigt und anschliessend zu kleinen Booten geformt. Diese wurden dann angezündet (siehe 2. Foto) und symbolisch auf dem Wasserweg in die weite Welt geschickt. Durch das Verbrennen und den Rauch wurde dabei ein Gebet symbolisiert. Anschliessend wurde im Kreis noch gemeinsam ein Kreissegen gesprochen. Die Jungen hatten sich ihrerseits in der Kirche mit dem Propheten Jeremia beschäftigt. Wiederum inspiriert von ihm und seiner Botschaft gestalteten sie grosse Wandplakate zu heutigen Fragen. Diese Plakate kann man auch jetzt noch sehen, denn die Ausstellung dauert bis zum fünften April in der Kirche. Im Anschluss gab es wieder eine Möglichkeit, etwas für die Nomination zum freundlichsten Weltbewohner zu tun und Punkte zu sammeln. Im Pfarrgarten konnte die Gruppen auf das Handballtor von Andres van Aartsen werfen, der in zwei Mannschaften in Endingen Handballtorwart ist. Das war natürlich schwierig, aber es gelang doch einigen, ihn zu überwinden, meistens mit trickreichen Würfen. Ein Höhepunkt war danach ein tolles Viergängermenu für alle, ausgerichtet von Walter Hug und Susanne Birchmeier. Monique und Hans Ruedi Baumgartner leisteten dabei im Hintergrund auch viel Unterstützung. Nun gab es auch die Preisverleihung, wobei alle etwas bekamen. Die glücklichen Sieger (siehe 3. Foto) bekamen jeweils einen Kinogutschein. Der Anlass wurde in der Kirche am Abend beschlossen mit dem Film: Tom Sawyer und Huckleberry Finn, wobei Andres van Aartsen die Technik bediente. Das Wetter spielte an diesem Tag auf wunderbare Art mit, aber nicht nur deswegen war es ein gelungener Anlass, der sicher noch vielen länger in Erinnerung bleiben wird. Herzlichen Dank an Monika Thut für diese tolle Idee und ihr Engagement, sowie an Susanne Birchmeier und Walter Hug. Dank auch an die Jugendlichen, die sich gut einbrachten.

Bernhard Wintzer

 

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