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Ereignisse | 201311vo11-Gottesdienst vom 17.02.2013, Wer anderen eine Grube gräbt..

11vo11-Gottesdienst vom 17.02.2013, Wer anderen eine Grube gräbt..

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11vor11-Gottesdienst „Wer andern eine Grube gräbt…“

 

TEGERFELDEN – Es ist wieder soweit, das 11vor11-Jahr 2013 hat begonnen. In diesen sechs Gottesdiensten stehen gängige Sprichwörter im Fokus, beginnend mit einem der bekanntesten der deutschen Sprache: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

Eine Eigenkomposition zu Beginn

Den Startschuss machte für einmal eine von Mary-Jane und Conny Isenegger adaptierte Version des aktuellen Hits „Perfect 10“. Der gemeinsame Nenner aller vier Strophen ist stets eine Begebenheit, in der der Urheber einer Handlung im Nachhinein feststellen muss, dass sein Schuss nach hinten losgegangen ist und er sich letztlich selbst geschadet hat. So fällt beispielsweise dem Gift, das im Garten gegen des Nachbars Katze gestreut wird, der eigene Hase zum Opfer.

E-Mail-Missbrauch

Das sonst oft für humoristische Einlagen bekannte Kreativteam wartete an diesem Sonntag mit einer beklemmenden Geschichte auf. Kern des Sketches war der Missbrauch einer E-Mail-Adresse, der dazu führte, dass eine Schülerin über das E-Mail-Konto einer Klassenkameradin eine Nachricht an verschiedene Adressaten schickte. Hauptbotschaft darin war: „I am going to kill myself!“ Die Eltern der vermeintlichen Absenderin nahmen daraufhin ihre Tochter ins Gebet und glaubten ihr nicht, dass sie nicht die Urheberin der Nachricht sei, selbst nach mehrmaligen Beteuerungen ihrerseits.
Zwei Wochen später war die wirkliche Täterin ausfindig gemacht worden und hatte als Konsequenz deshalb eine Anzeige am Hals. Dies erwies sich als extrem ungünstig, da sie gerade auf Lehrstellensuche war und nun ihre Chancen just wegen ihres Fauxpas arg kompromittiert sah. Trotzdem war sie anfangs nicht bereit, den eigenen Fehler zuzugeben, was im Gespräch mit den Eltern der Mitschülerin deutlich zum Ausdruck kam. Anstatt Reue zu zeigen, hielt sie den Eltern vor, die Anzeige sei doch völlig übertrieben gewesen. Erst später realisierte sie, dass sie in die Grube gefallen war, die sie ihrer Mitschülerin hatte graben wollen, und dass sie es sogar verpasst hatte, sich bei der Familie zu entschuldigen.

Ein ganz altes Sprichwort

Claude Pradervand machte gleich zu Beginn des Inputteils klar, dass es sich beim Gottesdienstthema um ein ganz altes Sprichwort handelt, das schon König Salomon formuliert hatte. Dieser Umstand ist insofern bemerkenswert, als es nichts von seiner Aktualität verloren hat. Da wurden als weitere Beispiele die diversen Dopingskandale im modernen Sport genannt. Auch hier liegt dem Ursprung eines solchen Vergehens der Neid des Sportlers zugrunde, der es nie bis ganz nach oben schafft, sondern stets im Schatten des Siegers oder der Podests steht. Dieses und viele andere Beispiele zeigen, dass das zugrunde liegende Motiv solchen Handelns meist Neid, Habgier oder Rachsucht ist. Gerade hier wird die Verbindung zu den Themen der Bibel deutlich: Wir sollen Gott darum bitten, diese negativen Gefühle nicht bei uns aufkommen zu lassen und uns auf seinen Segen und seine Güte verlassen.

Die weiteren Daten und Themen für das Jahr 2013 finden Sie unter der Rubrik 11vor11.

 

Stephen Livingstone, Tegerfelden

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