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Ereignisse | 2013Chinderchile-Wiehnacht

Chinderchile-Wiehnacht

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Gruppenfoto Chinderchile-web.jpg
Kirchenmaeuse-web.jpg

 

Weihnachtsspiel der Chinderchile:

„Die Weihnachtsrumpelkammer“

 

Die so genannte „Chinderchilewiehnacht“ der reformierten Kirche Tegerfelden hat eine jahrzehntelange Tradition. Da scheint das Risiko umso grösser, dass sich die Geschichten in regelmässigen Abständen ähneln könnten. Dass dies aber auch in diesem Jahr nicht der Fall war, dafür sorgten ein Mal mehr die zuständigen Leiterinnen Evelyne Birrer, Annemarie Stuber und Angela Rub. Sie waren vor einigen Monaten auf ein Mundartstück gestossen, welches die Weihnachtsgeschichte aus der Perspektive der beiden Mäuse Polly und Rico erzählt, die auf dem Estrich der Kirche leben. Aus der „vorweihnachtlichen Langeweile“ heraus erzählt die eine, sie mache sich stets Gedanken über diverse Aspekte des Lebens; dabei sei ihr die Weihnachtsgeschichte in den Sinn gekommen.

 

Der Ruhe jähes Ende

Mitten in die Ruhe auf dem Speicher der Kirche platzt eine Horde Kinder auf Inlineskates und Kickbords, sodass sich die beiden Mäuse fluchtartig aus dem Staub machen. Die Kinder entscheiden sich vorerst, mit den vorhandenen Requisiten eine Klamottenshow abzuhalten. Da plötzlich stossen sie auf eine Krippe, die sich als der Stall von Bethlehem entpuppt. Entsetzt müssen die beiden im Hintergrund weilenden Mäuse mit ansehen, wie sich die Kinder an dieser heiligen Krippe zu schaffen machen. Mangelnder Respekt wird den Kindern vorgeworfen, bis zum Moment, wo ein Kind vorschlägt, man könnte sich doch ein wenig Anschauungsunterricht nehmen. Und so wird die echte Weihnachtsgeschichte völlig unverhofft ins Zentrum des Spiels gerückt.

 

Die Mäuse in der Rolle der Reporter

Fortan nehmen die beiden Mäuse die Rolle der aussenstehenden Berichterstatter ein. Allerdings mit einem „Schönheitsfehler“: Sie sind von der Geschichte dermassen angetan, dass sie jegliche reporterische Nüchternheit vermissen lassen. Rico:“ Du Polly, das isch jo richtig schön, mer wird’s ganz warm ums Härz. Wiehnachte passiert zmitts unter eus!“ Gross ist auch die Faszination, als plötzlich die drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar die Bildfläche betreten, um dem frisch geborenen Jesuskind ihre Aufwartung zu machen.
Nach dem letzten Lied „S gröschte Gschänk vo de Wiehnacht“ zeigen sich die beiden Mäuse ein letztes Mal dem Publikum. Gross ist ihre Freude darüber, jetzt endlich das Geheimnis von Weihnachten erfahren zu haben. Sie sind sich einig, dass da kein bisschen Langeweile zu finden ist, sondern dass die Geschichte nichts von ihrer Faszination verloren hat.

 

Stephen Livingstone, Tegerfelden