HomeKirchgemeindeAngeboteLebenswegRückblickKontaktDownload

Ereignisse

>2019

>2018

>2017

>2016

>2015

>2014

>2013

>2012

Archiv

Rückblick

Ereignisse | 201211vor11 vom 29.4.2012, Jesus: Stolperstein oder Eckstein

11vor11 vom 29.4.2012, Jesus: Stolperstein oder Eckstein

Erste Seite Zurück 1 2 3 Vorwärts Letzte Seite

DSC_0101.jpg
DSC_0104.jpg
DSC_0109.jpg
DSC_0108.jpg
DSC_0107.jpg
DSC_0114.jpg
DSC_0111.jpg
DSC_0112.jpg
DSC_0110.jpg
DSC_0120.jpg
DSC_0124.jpg
DSC_0121.jpg

 

11vor11-Gottesdienst „Jesus: Stolperstein oder Eckstein“

 

TEGERFELDEN – Jesus dürfte so ziemlich jedem ein Begriff sein, aber die Klärung der eigenen Beziehung zu Jesus nehmen wohl die Allerwenigsten vor. Genau dieser Frage wurde am vergangenen Sonntag anlässlich des zweiten 11vor11-Gottesdientes 2012 nachgegangen.

 

Verschiedene Zeugenaussagen

Im Vorfeld des Gottesdiensts hatten Mary-Jane Isenegger und Bianca Schellenberg mit verschiedensten Menschen Interviews durchgeführt um zu erfahren, wie diese ihre persönliche Beziehung zu Jesus beurteilten. Dabei wurde klar, dass viele Befragten bezeugten, in irgendeiner Form an Jesus zu glauben. Sie konnten aber durchaus verstehen, wieso andere dies nicht tun mochten. Dieser scheinbare Widerspruch zog sich durch den Gottesdienst hindurch. Deutlich wurde dabei, dass Jesus als Gottes Sohn nicht beweisbar ist, und dass der Glaube so letztendlich nebst anderem ein Ergebnis der eigenen Erfahrungen bleibt.

 

Spannende Umfrage als Basis des Inputteils

Guido Kehl übernahm im Anschluss daran den Inputteil. Er kontrastierte seine ganz persönliche Glaubensfindung mit einer Zeitungsumfrage, wonach rund jeder achte schlicht nicht an Jesus glaubte, und zudem über die Hälfte der Befragten Zweifel an der Berichterstattung der vier Evangelien hegten. Guido Kehl machte zwar deutlich, dass auch „mein Verstand schlapp machte, als ich in der Bibel von der Zeugung und der Geburt Jesu las“. Allerdings musste er zugestehen, dass etliche Begebenheiten jener Zeit sich zugetragen hatten. Und so stellte sich ihm immer mehr die Frage: „Was, wenn all das in den Evangelien Beschriebene eben doch stimmt?“ Irgendwann setzte sich die Erkenntnis durch, dass ein Leben mit Jesus schlicht lohnenswerter sei. Dies bedeute für ihn nicht, dass plötzlich alle Probleme aus dem Leben geschafft wären. Klar ist für ihn hingegen, dass Schicksalsschläge mit der Hilfe Jesu leichter und vor allem vertrauensvoller getragen werden. Sein wichtigstes Argument hob Kehl für den Schluss auf. Er stützte sich auf die in der Bibel postulierte Forderung zur Nächstenliebe. Diese sei gegenüber Familie und Freunden relativ einfach einzuhalten, gegenüber vielen anderen im Alltag aber eine echte Herausforderung. Er behauptete nicht, dieses nun in Reinkultur zu pflegen, aber daran zu arbeiten lohne sich tagtäglich. Aus dem Gesagten ergab sich Kehls Schlussplädoyer: er bereute den Wechsel zum christlichen Glauben keinen Moment. Der einzige Fehler, den er rückblickend gemacht hatte, war, nicht früher zum Glauben gefunden zu haben.

 

Beeindruckendes Zeugnis

Der persönliche Erfahrungsbericht von Guido Kehl, der notabene keine Theologe, sondern Spezialist im Bereich der Informatik ist, verfehlte seine Wirkung nicht. Bei zahlreichen Gottesdienstbesuchern - auch diesmal war die Kirche praktisch voll - war sein Zeugnis beim anschliessenden Apéro ein zentrales Thema.

 

Stephen Livingstone, Tegerfelden