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Ereignisse | 2014Kunstwanderung Tessin, Leventina am 14. Juni

Kunstwanderung Tessin, Leventina am 14. Juni

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Alte Verkehrswege und Kirchen in der Leventina

 

Auch dieses Jahr entschied sich wieder eine sportliche und kunstinteressierte Gruppe für die von der reformierten Kirche Tegerfelden angebotene und von Elisabeth Heuberger organisierte Kunstwanderung.

Bei angeregten Gesprächen verging die etwas längere Anreise in die Leventina wie im Flug. Mit dem Minipostauto ging es hinauf nach Chironico. Die kleine romanische Kirche S. Ambrogio mit ihren zwei Apsiden und dem reichen Freskenschmuck in warmen Tönen liess niemanden unberührt.

Nach dem wohlverdienten Kaffee auf der Terrasse des Dorfrestaurants folgte die Wanderung auf dem alten Saum- und Pilgerweg der Gotthardroute. Den steilen Abstieg meisterten alle problemlos und schon stand man ganz unerwartet vor der grossen Kirche San Pellegrino aus dem 16. Jahrhundert mitten im Wald. Das Gelände mit Pilgerbrunnen, Steinbänken, Sonne und Schatten lud wie schon in früheren Jahrhunderten zur Mittagsrast ein. Dabei erfuhr die Gruppe auch viel Interessantes zum mittelalterlichen Säumerwesen und zur Geschichte der Leventina, die auch den nicht ganz selbstverständlichen Beitritt des Tessins zur Eidgenossenschaft erklärt. Das Kircheninnere überraschte mit einem riesigen Renaissancegemälde des Jüngsten Gerichts, reichen Stuckaturen und weiteren Malereien guter Qualität.

Begleitet von den Geräuschen der modernen Verkehrswege war Giornico, ein wichtiges Kirchenzentrum, schnell erreicht. Von den sieben Kirchen wurden weitere zwei besichtigt: die markante Burgkirche Santa Maria mit Ausblick auf das Dorf und das Tal und interessanten Fresken und San Nicola, die älteste romanische Kirche des Tessins, die durch ihre reine Architektur, den symbolträchtigen Skulpturenschmuck und auch ihre Fresken besticht.

Das gemütliche Grotto „Pergola“ anerbot sich zu einer Zvieripause mit Getränken und der von der Nonna gebackenen „Torta di pane“.

Auf der Fahrt Richtung Norden hatte Elisabeth Heuberger wie gewohnt eine Zugabe geplant. In Chiggiogna wurde mit Santa Maria Assunta eine weitere sehenswerte Zweiapsidenkirche besucht, die man normalerweise nur kurz vom Zug aus sieht. Sie birgt mit ihren Malereien und einem kostbaren gotischen Flügelaltar im nordischen Stil Elemente, die typisch sind für Passrouten, die den Norden mit dem Süden verbinden.

Müde, aber zufrieden und erfüllt von vielen Eindrücken der Tessiner Kultur kehrten alle ins Surbtal zurück.

 

Elisabeth Heuberger