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Ereignisse | 2014Chile und meh - 350 Jahre Kirche Tegerfelden

Chile und meh - 350 Jahre Kirche Tegerfelden

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Fotos: Seiten 1-9 Timmy Isenegger, 9-15 Susanne Haberstich

Chile und meh - 350 Jahre Kirche Tegerfelden

Erfüllt mit Dankbarkeit und guten Erinnerungen blicken wir auf ein gelungenes „Chile-Fäscht“ zurück. Gelungen ist es vor allem auch dank der Mitarbeit von vielen Händen. „Chile und meh“ - das „meh“ aus dem Festmotto war spürbar!

Es war eindrücklich zu sehen, wie viele Menschen sich irgendwo mit grossem und beherztem Einsatz in einem Bereich engagiert haben. Die Vielfalt am Fest war überwältigend und die Zusammenarbeit grossartig.

Das Fest startete mit einem Hol-und Bring-Markt. Während der ersten Hälfte ging es sehr geschäftig zu und her; viele Gegenstände wechselten den Besitzer oder die Besitzerin. Im zweiten Teil wurde es ruhiger. Was zum Schuss liegen blieb, konnte nach dem Fest der Brockenstube in Bad Zurzach übergeben. Interessiert wurden die Trouvaillen aus Kirche und Archiv aus früheren Zeiten bewundert. Die kleine Ausstellung zeigte kleine Häppchen aus der reichen Geschichte der Kirche. Highlights waren dabei sicher ein altes, farbiges Kirchenfenster, das alte Harmonium oder das Sonntagsschulkässeli.

Kinder kamen unter kompetenter Aufsicht mit Schminken, Kappla und Laufpass voll auf ihre Rechnung.

Das wunderbare Wetter war ein riesiges Geschenk. Das Festzelt füllte sich bis zum Nachtessen zusehens. Ein Kochteam verwöhnte die Gäste mit Risotto und Grilladen.

Im Festakt am Abend wurde der Geburtstagkirche ein „Happy birthday“ gesungen. Als Geschenk wird ab diesem Zeitpunkt die Kirche auch ausserhalb der Gottesdienste geöffnet sein. Kirchenrat Daniel Hehl überbrachte ein erfrischendes Grusswort der Kantonalkirche und der  Kirchenpflegepräsident Peter Wiedemeier verdankte alle Helfer und Helferinnen, das OK und die Konzeptgruppe der Festschrift. Die Vernissage der Festschrift bildete denn auch den Abschluss des offiziellen Festaktes vor dem Konzert. Viele nutzen die Gelegenheit in der Pause, ein erstes Mal in der Festschrift zu stöbern. Der Autor Thomas Färber hat zusammen mit dem Konzeptteam eine tolle Arbeit geleistet. Alle Mitarbeitenden, die ihre Festschrift noch nicht abgeholt haben, können dies jederzeit nachholen. Am besten, ihr meldet euch beim Sekretariat oder nach dem Gottesdienst bei der Sigristin. Gegen einen Unkostenpreiskann kann die Festschrift von weiteren Interessierten auch gerne käuflich erworben werden.

Das anschliessende Konzert mit dem Projekt-Chor „Gospel und meh“ war ein weiterer Höhepunkt und sowohl für die Sängerinnen und Sänger, wie auch für alle Leute im Publikum ein wahres Feuerwerk. Es war nicht die Perfektion, sondern die Freude, die Klänge und Worte die berührten.

Der Ausklang des Abends fand im Festzelt mit einem Dessertbuffet statt. Die feinen Kuchen und Torten; auch das war ein grossartiges Gemeinschaftswerk!

Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen zeichnete sich aus durch viele Beteiligte. Wie bereits am Samstag, waren auch einige Gäste unter uns, die früher einmal in der Kirchgemeinde gewirkt haben: z.B. Pfarrer Nöthiger, Pfarrerin Schmid oder Hanna Meister (ehemals Vögeli). Die Geschichte wurde lebendig, Erinnerungen geweckt.

Der Gottesdienst begann mit der Geschichte einer Kirchenmaus, erzählt von allen Gottesdienstbesuchenden... Sie wird in Kürze auf der Homepage nachzulesen sein.

Der Predigtteil verband die Wertschätzung des Vergangenen, mit dem Lernen aus Fehlern. Der Text aus Kolosser 3, 12-17, ermutigt uns zu einem guten Miteinander und zur Versöhnung – auch unter den Konfessionen. Nach dem Gottesdienst gabs ein Apéro riche mit vielen Köstlichkeiten.

Das Fest war zu Ende – aber auch beim Aufräumen war es nochmals eindrücklich zu sehen, wieviele anpackten (auch ganz spontan). In guter Stimmung und ohne Hektik wurde alles aus- und weggeräumt.

Durch die Zusammenarbeit vor, während und nach dem Fest haben wir uns besser kennen gelernt und sind uns näher gekommen. Vielleicht auch gerade da, wo nicht alles reibungslos geklappt hat... An dieser Stelle ein herzliches Danke, allen, die sich in irgendeiner Form engagiert haben und auch allen die mitgefeiert haben.

 

10.09.2014 Anita Sieber Hagenbach