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Ereignisse | 2012Eventtag 7. Klasse

Eventtag 7. Klasse

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Von der Sehnsucht nach mehr Gerechtigkeit

 

Eventtag für die reformierten Schülerinnen und Schüler im 7. Schuljahr

 

Am Samstag, 5. Mai 2012,  fand in Tegerfelden für die reformierten Jugendlichen im 7. Schuljahr ein Eventtag statt. Dieser bildete den Abschluss des 7. Klass-Unterrichts, zu dem ausserdem vier Unterrichts-Blockmorgen oder Blocknachmittage, eine Bibelrally, ein 11 vor 11-Gottesdienst und ein Jugendgottesdienst gehörten.

 

Für den Eventtag hatten Katechetin Cornelia Meier und Pfrn. Regine Hug das Thema „Amos – nur ein Prophet?“ gewählt. Auf das Thema eingestimmt wurden die Schüler und Schülerinnen durch eine Szene aus der neuen Verfilmung von Emil und den Detektiven, in der sich zwei Buben Gedanken darüber machen, was gerecht und was ungerecht ist. Genau dies war dann auch die Aufgabe der Jugendlichen. Sie notierten, was sie in ihrem Alltag als gerecht und was als ungerecht empfinden.

Die folgende Besinnung in der Kirche brachte den Jugendlichen den Propheten Amos und seine Bedeutung für heute näher. Gott hat Amos nach Israel geschickt, um sein Volk zur Umkehr zur rufen. Denn während in Israel in der Mitte des 8. Jh. v. Chr. die einen immer reicher wurden und von dem blühenden Handel und der aussenpolitischen Ruhe profitierten, ging es vielen anderen immer schlechter. Manche gerieten sogar in Schuldsklaverei und mussten mit ihrem Leben für ihre Schulden bezahlen. Ein Rollenspiel, bei dem die Jugendlichen selbst mitwirkten, half die Zeit und Botschaft des Amos besser zu verstehen. Ruft Gott durch die Worte des Amos doch auch uns heute dazu auf, uns für mehr Gerechtigkeit in unserer Welt einzusetzen, für Schwache Partei zu ergreifen und zum Abbau der Armut und Ungerechtigkeit beizutragen.

Nach diesem Einstieg genossen alle feine Glaces im Pfarrhausgarten; Gott sei Dank zeigte sich sogar die Sonne für ein paar Stunden. In Gruppen wurden die Jugendlichen anschliessend auf einen Postenlauf geschickt. Auch die einzelnen Posten beschäftigten sich mit den Propheten Amos und seiner Bedeutung für uns. Die Schülerinnen und Schüler bastelten Collagen zum Gegensatz Armut und Reichtum in unserer Welt, notierten ihre Träume und lösten mit Hilfe der Bibel Rätselfragen zu Amos, schrieben einen Zeitungsbericht und zeichneten Bilder zu den Visionen des Amos. Bei einem weiteren Posten sollten sich die Jugendlichen vorstellen, Amos käme heute zu uns, und dazu eine Theaterszene einüben. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Ute Baldinger und Michaela Hunziker - zwei 7. Klass-Müttern - und Urs Meier waren die einzelnen Posten gut betreut. Die Gruppen arbeiteten gut zusammen und schafften es, in kurzer Zeit die verschiedensten Aufgaben zu meistern.

Fürs Nachtessen sorgten Max, Beatrice und Chantal Meier. Die Bratwürste, Herdäpfel, Gemüsestücke und Dippsaucen fanden glückliche Abnehmer und Abnehmerinnen. Und zwei Jugendliche hatten feine Kuchen fürs Dessert mitgebracht. Vor der Preisverleihung führten die Jugendlichen ihre beim Postenlauf einstudierten Theaterszenen auf.

Den Abschluss des Eventtages bildete der Film „The day after tomorow“, der auf etwas unkonventionelle Art die Frage aufwirft, ob es auch heute noch Propheten gibt, und der zugleich anregt, darüber nachzudenken, wie wir mit unserer Erde umgehen.

Als die Jugendlichen gegen 22.00 Uhr von den Eltern abgeholt wurden, waren sie gut gelaunt und zufrieden. Als Gruppe werden sie sich im Herbst wieder sehen, wenn für sie der Konfirmandenunterricht weiter geht.

Allen, die den Eventtag durch ihre Mithilfe ermöglicht haben, sei noch einmal herzlich gedankt.